Fünf Tipps zu Vermögenswirksame Leistungen  

  • Zulage. Wenn Sie Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage haben, sollten Sie einen Aktienfondssparplan oder unter Umständen einen Bausparvertrag abschließen (kommt auf den Einzelfall an, siehe unsere Meinungen zu Bausparverträgen im Info-Reiter links)
  • Keine Zulage. Nutzen Sie die VL, selbst wenn Sie keine Zulage bekommen. Für Sie ist die betriebliche Altersvorsorge oder ein Aktienfondssparplan gut geeignet. Achten Sie bei einem Aktienfondsparplan auf die Kosten und die Flexibilität.
  • Betriebliche Altersvorsorge. Wenn Sie eine betriebliche Altersvorsorge haben, können Sie Ihren Vertrag häufig um die VL-Zahlungen aufstocken, oder Sie senken Ihren eigenen Beitrag entsprechend. Sie zahlen so auf Ihre VL erst im Alter Steuern und als gesetzlich Krankenversicherter auch erst dann Krankenkassenbeiträge. Dies ist von Vorteil, weil die steuerlichen Abzüge dann häufig niedriger sind.
  • Sparrate. Sind die VL-Leistungen vom Chef zu niedrig, um die Mindestrate für Ihre Wunschanlage zu erfüllen (oft 25 Euro für Fonds und zwischen 14 und 40 Euro für Bausparverträge), lohnt es sich, die monatliche Sparrate mit eigenem Geld zu erhöhen. Aufstocken sollten Sie die Rate auch, wenn Sie Anspruch auf die Wohnungsbauprämie oder Arbeitnehmersparzulage haben, weil Sie sonst die staatliche Förderung nicht voll ausschöpfen. Die gesamte Überweisung muss aber in jedem Fall Ihr Arbeitgeber erledigen.
  • Steuern. Sie können den VL-Vertrag auch auf dem Namen Ihrer Kinder abschließen. Dies kann sinnvoll sein, wenn Sie keinen Anspruch auf eine staatliche Förderung haben, Ihren Sparerfreibetrag bereits ausgeschöpft haben und Ihre Kinder keine nennenswerten eigenen Kapitaleinkünfte haben.
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